April 16, 2021

Darmbakterien als Schlüssel für eine bessere Welt?!


Was verbindest Du eigentlich mit deinem Darm? Was geht´n da überhaupt so den ganzen Tag? Verdaut er wirklich nur die Nahrung oder könnten hier tatsächlich Geheimnisse verborgen liegen, die nicht nur die klassischen Therapiemaßnahmen der Schulmedizin auf den Kopf stellen, sondern wohlmöglich auch die Menschheit verändern könnten? Der Darm, mit samt seinen Bewohnern ist ein ganz neues und unerforschtes Gebiet in der Wissenschaft. Was hier gerade entdeckt wird, sprengt unser begrenztes Vorstellungsvermögen. Es wirft all unsere Vorstellungen über Bord und bringt nicht nur die Medizin an ihre Grenzen, sondern auch unser Wissen über Gedanken und Gefühle. Ist es wirklich möglich, dass die Zusammensetzung unserer Darm-Mikroben unsere Stimmung beeinflussen kann? Ist es möglich, dass wir Therapieerfolge mit Pro-biotika statt Anti-biotika erzielen?

Füttern wir unseren Darm regelmäßig mit guten Darmbakterien, dann sei dir sicher: dann ist es möglich! Denn Mikroorganismen haben ein Eigenleben. Sie haben unterschiedliche Charaktere. Je nachdem welche Mikroben zu wenig/ zu viel vorhanden sind, kann das Einfluss auf unser gesamtes Leben haben. Studien weisen darauf hin, dass bereits während der Schwangerschaft die Mikrobiologie im Darm der Mutter von entscheidender Bedeutung für die Ausprägung von Charaktereigenschaften und die Gesundheit des Kindes ist. Mögliche Folgen eines Ungleichgewichts im Darm sind Innere Unruhe, Überempfindlichkeit oder gereizt sein, aber auch eine Trübung des Bewusstseins. Denn unser Darm ist über zahlreiche Nervenstränge mit dem Gehirn verbunden. Stimmt´s unten nicht, dann stimmt´s auch oben nicht. Gute Mikroben halten unsere natürliche Entgiftungsfunktion aufrecht, schlechte Mikroben hingegen sorgen für eine Vergiftung - eine Vergiftung nicht nur im Darm, sondern auch in unserem Geiste (Gedanken und Gefühle). Es ist quasi wie ein Nebel, der sich um das Gemüt legt - ein Nebel der nicht selten zur geistigen Trägheit führt. Der Mensch ist erschöpft, ihm wird alles „zu viel“. Weil ihm alles zu viel wird, geht er den Dingen lieber aus dem Weg. 

Was ist passiert?

Es gab eine Zeit, wo die Bewohner im Darm noch ungefähr um die 400 Spezies waren. Eine Zeit in der noch alle in vollkommender Harmonie zusammen lebten. Eine Zeit in der alle fröhlich ihre Arbeit tätigten und nach der Arbeit vergnügt nach Hause gingen und ganz viele glückliche Kinder zeugten. Diese Zeiten sind leider vorbei. Als ich kürzlich ein Interview mit der Abteilungsleiterin für Mikrobiologie (Labor Heidrich & Partner) führte, wurde mir das Ausmaß der Antibiotika-Misere erst so richtig klar. Sie beobachtet seit etwas 20 Jahren die Abnahme unserer Mikroben im Darm. Von einst 400 Spezies existieren derzeit nur noch die Hälfte bzw. bei manch einem sogar nur um die 100. Die Annahme, dass sich das mikrobielle Gleichgewicht nach Antibiotika schon wieder von  ganz alleine erholt, wird derzeit von der Wissenschaft z.B. in einer US-Studie von der American Society for Mikrobiology (http://msphere.asm.org/content/1/1/e00045-15.article-info) längst überholt.

Besonders auffällig ist vor allem auch die stetige Zunahme schlechter Keime, wie Clostridien und besonders der Hefepilz Candida Albicans. Hat ein Pilz oder Parasit erst mal seinen Platz gefunden, macht er es sich im Körper gemütlich und vermehrt sich fleißig vor sich hin. Dieses muss zuerst keine typischen Symptome einer Krankheit mit sich bringen, jedoch kann es sich in der Veränderung der Persönlichkeit zeigen. In jeder Packungsbeilage von Antibiotika steht als mögliche Nebenwirkung: Pilzinfektion. Fragt sich dann hier was schlimmer ist - die Ausheilung eines Infektes durch Bakterien oder die Zunahme eines neues Infektes durch andere Keime. 

Aber nicht nur durch die aktive Gabe von Antibiotika verändert sich das Milieu, sondern vor allem auch durch die passive Aufnahme von Antibiotika oder Hormonen durch Fleisch, Milchprodukten, Eiern oder Fisch aus konventioneller Viehzucht. Ein Masthähnchen bekommt bei einer Lebensdauer von 30Tagen etwa 10Tage davon Antibiotika. Auch Unmengen an Einfach-Zucker in sämtlichen Formen (Industriezucker, Alkohol, Brot..) haben einen ungünstigen Einfluss auf das Milieu, denn Parasiten, Pilze, Clostridien lieben Zucker! 

Was können wir tun?

Ich empfehle nach einer Antibiotika- Gabe sehr gern die Symbioflor-Kur (Symbioflor pro, 1,2). Aber auch Effektive Mikroorganismen (EM´s) tragen zur Gesundheit im Darm bei und stärken vor allem das Immunsystem. Hier hat Prof.Dr.Higa aus Okinawa (Insel der 100-Jährigen) eine Mischung hergestellt, wo 80 unterschiedliche Mikroben in einem harmonischen Gleichgewicht leben. Jenes harmonisches Gleichgewicht, welches sich wahrhaftig auf das Gemüt des Anwenders überträgt. Man kann sich diese Mischung selbst herstellen (Anleitung im Internet) oder bestellen. Ich bestelle sie bei triaterra.de, jedoch sind sie hier nur für die Landwirtschaft zugelassen und haben keine Medizinzulassung. Dafür kostet die Flasche auch nur 3€ und ist genauso gut (wenn nicht noch besser) als die Flasche für 30€ (z.B. VitaBiosa mit Medizinzulassung). Die EM´s bringen gute Laune, schützen vor Infekten und sorgen zudem für ein gutes Bauchgefühl. Zudem brauchen gute Darmbakterien zur Vermehrung Sauerstoff. Dieses wird in Form von Chlorophyll geliefert. Das ist vor allem in Blattsalaten oder anderem grünen Gemüse enthalten. Auch mit einem guten PH-Wert können wir das friedliche Zusammenleben der Mikroben im Darm begünstigen. Diesen erreichen wir durch eine basische Ernährung. 

Also: Immer schön Deinen Darm pflegen 🙂

Bis bald,
Deine Carolin

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